Osterfeuer

Ein Lagerfeuer schafft eine gemütliche ⁠Atmosphäre⁠, die viele Menschen besonders in der kommenden wärmeren Jahreszeit schätzen. Jedoch ist ein Feuer im Freien zum Teil mit Belastungen verbunden.

Wenn das Brennmaterial für Osterfeuer bereits Tage oder Wochen vor dem Fest aufgeschichtet wird, besteht die Gefahr, dass sich Wildtiere wie Mäuse, Igel, Kaninchen, Kröten und Vögel darin verstecken und einem qualvollen Tod durch Verbrennung ausgesetzt sind. Halten sich Füchse oder Ähnliches im Feuerholzstapel auf, so ist die Gefahr groß, dass sie Schäden in Form von versengtem Fell, Verbrennungen an Gesicht, Ohren und Pfoten oder einer Rauchvergiftung erleiden.

Daher ist es wichtig, Holz und Reisig für das Osterfeuer vorsichtig umzuschichten oder das Feuer erst unmittelbar vor dem Anzünden aufzubauen. Es genügt nicht, einfach Lärm zu machen, um die Wildtiere zu vertreiben. Viele Arten, insbesondere Jungtiere, bleiben in der Gefahrenzone, da sie sich bei Bedrohung ducken und zusammenrollen.

Wenn bereits Nester mit brütenden Tieren im Holz entdeckt werden, sollte auf das Umschichten und Anzünden komplett verzichtet werden.

Für ein Feuer sollte nur trockenes und gut abgelagertes Holz verwendet werden.  Achten Sie unbedingt darauf, unbehandeltes Holz für ein Lagerfeuer zu verwenden. Denn Holz, das mit Holzschutzmitteln oder Lack behandelt wurde, kann beim Verbrennen hochgiftige ⁠Dioxine⁠ und Furane freisetzen. Die Entsorgung von Gartenabfällen, Grünschnitt, Laub, Blättern und Holz mittels eines offenen Feuers ist verboten. Außerdem sind offene Feuer größer als 1,0 Meter genehmigungspflichtig.